Freitag, 30. Oktober 2015

Buchstabeneinführungen mit Kinderbüchern: I - M - A

Eva macht es in ihrem Blog "Das verfuchste Klassenzimmer" vor und zeigt uns, wie ihre Schüler in der jahrgangsgemischten Klasse 1/2 mit Bilderbüchern lesen lernen.

Als ich im letzten Schuljahr von den tollen Büchern gelesen habe, habe ich beschlossen, es ähnlich zu machen. Nachdem meine eigenen Kinder viele schöne Kinderbücher besitzen, habe ich einfach dort nach schönen Büchern gesucht und bin fündig geworden. So manches Buch habe ich nach Internetrecherche dann noch besorgt.
Meinen Schülern macht es sehr viel Spaß, das Buch der Woche zu hören und dazu zu arbeiten. Sie freuen sich jeden Montag auf das neue Buch.
Auch wenn inzwischen nicht mehr alle Schüler im Buchstabenkurs beim aktuellen Buchstaben der Woche sind, sondern z.T. schon schneller gearbeitet haben, gibt es noch ausreichend Übungen, Anregungen usw., die sich mit dem Buch der Woche erarbeiten lassen.

Dies waren die ersten drei Bücher, die wir gelesen haben. Wir arbeiten mit dem Lehrwerk Zebra und dort sind I, M und A die ersten Buchstaben.
Es folgen dann in den nächsten Tagen hier L, O und T.



I: Der Igel kommt allein zurecht
(Ulf Stark, gekauft bei Ikea)

Der Igel muss allein in die große Welt hinaus und dort viel lernen.
Dank zahlreicher Begegnungen mit anderen Tieren des Waldes lernt der kleine Igel mit den Gefahren umzugehen und findet so neue Freunde.

Mit diesem Buch haben wir das Thema Igel begonnen. Zunächst haben wir ein paar der im Buch vorkommenden Tiere in unserem Tagebuch verschriftet, einen bekannten Igelreim ("Was raschelt in dem Blätterhaufen") kennengelernt und die Nahrung des Igels besprochen.




M: Wo ist Mami?
(Axel Scheffler, Julia Donaldson)

Der kleine Affe sucht seine Mama und fragt den Schmetterling.
Dieser zeigt ihm immer wieder Tiere, welche er für die Mama hält.
Er weiß halt nicht, dass Affenkind und Affenmama sich ähnlich sehen.
Ist es doch beim ihm anders.
.
Wunderschön in Reimform verfasst - einfach toll, wie alle Bücher von Axel Scheffler und Julia Donaldson *schmacht* :)




Hier bietet sich die eigene Mama/Familie als Thema an, aber auch die Suche nach etwas Verlorenem.
Wir haben zu Tieren des Buches Silbenbögen gezeichnet und die Anlaute gesucht.

Im Sachunterricht haben die Schüler ihre Familien vorgestellt. Aufgabe war, auf einem A4-Blatt Bilder der Familienmitglieder zu beschriften und diese dann der Klasse vorzustellen.
A4 war zwar für die Vorstellung z.T. etwas zu klein, aber es passt gut in den Portfolioordner. Da wir die Plakate anschließend ausgestellt haben und die Schüler dort alles angucken konnten, war dies nicht so schlimm.



A: Amelie Anders stellt die Welt auf den Kopf
(Micha Rau und Kathleen Hoffmann)

Bei Amelie ist alles anders. Gutenachtgeschichte zum Aufstehen? Ein Sandstrand mitten im Kinderzimmer? Die Eltern gehen in den Elterngarten?
Kein Problem.... bei Amelie ist eben alles anders.
Herzlich komisch... meine Schüler haben gut gelacht!





Wer bin ich? Was kann ich gut? Wie sieht meine verrückte Welt aus?
Wir haben für den Portfolioordner das Deckblatt gemalt. Dazu bekam jedes Kind seinen Namen aus großen Hohlbuchstaben. Diese wurden gefüllt mit diversen Mustern in sämtlichen Farben.


Arbeitet von euch noch jemand regelmäßig mit Kinderbüchern?
Wir wollen demnächst ein Theaterstück zum Buch "erarbeiten" - es bleibt spannend!



1 Kommentar:

  1. Danke für die Einblicke, man liest dich viiiiel zu wenig:-) und ja, ich habe auch nahezu jede Woche ein passendes Buch, meist zum Buchstaben passend, gelegentlich aber auch zum Thema, wie jetzt ein Hexenbuch zu Halloween.Lg Karin

    AntwortenLöschen