Freitag, 20. November 2015

1. Klasse leichter gemacht... #3

Meine Schüler lieben ihre Freiarbeit.... sie sind wahnsinnig fleißig auf dem Buchstabenweg unterwegs und auch die zusätzlichen Aufgaben erledigen sie sehr gern und gewissenhaft.

Zunächst haben alle Schüler die gleichen Aufgaben bekommen, so war eine Einführung der Freiarbeit einfacher.
Inzwischen bekommen die Schüler z.T. unterschiedliche Aufgaben - je nach Niveau.
Sehr einfach geht das mit Hilfe eines Hängeregisters. Jeder Schüler hat seine Hängemappe, welche ich freitags mit Aufgaben für die nächste Woche fülle.




Sind die Schüler dann fertig, legen Sie die zu kontrollierenden Arbeiten in eine Abgabekiste.
Klappt wunderbar, nur der Name fehlt leider immer noch hin und wieder bei einigen Kindern.
Mister Namenlos schlägt auch bei uns zu.


Kommentare:

  1. Hallöchen,

    super, vielen Dank für deinen Einblick. Diese Idee werde ich mir mopsen und mal schauen wie das bei uns klappt. Wie viele Stunden pro Woche arbeiten die Kinder denn so frei an ihren Aufgaben?
    Vielleicht möchtest du irgendwann etwas dazu schreiben, wie du mit der enormen Heterogenität umgehst? Lernt jeder Schüler jede Woche einen neuen Buchstaben oder die ganz Schnellen auch mehrere?
    Ich bin am Überlegen mittlerweile eine Wiederholungswoche für die wirklich langsamen Kinder einzulegen, bringt ja nichts wenn sie die bisher gelernten Buchstaben noch nicht fest gespeichert haben und jede Woche kommt etwas neues dazu. Allerdings arbeiten die Kollegen wenig individuell, sodass ich noch nicht weiß ob ich mich traue. :) wäre super dazu etwas zu lesen, hoffentlich habe ich es nicht Überlegen.
    Liebe Grüße
    Anita

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    1. Hallo Anita,
      danke für deinen lieben Kommentar.
      Ich werde dazu am Wochenende mal etwas schreiben. Bis dahin liebe Grüße von Frau Lienchen

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  2. In das Hängeregister kommen dann aber ja nur ABs oder? "Freiarbeitsmaterial" wie Dominos etc. legst du da ja nicht rein, nehme ich an? Wie löst du das?
    Und hat jedes Kind eine Schulblade für seine Sachen zum Abgeben?
    LG Ulla

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    1. Hallo Ulla,
      in das Hängeregister kommen Arbeitsblätter, dünne Hefte, aber auch Dominos, Lesekäferchen oder anderes Freiarbeitsmaterial, das ich so oft habe, dass es jedes Kind bekommen kann. Kleinteiliges Material liegt in geeigneten Taschen, z.B. Dokumententaschen A6 oder A5.
      Ist es für mehrere Kinder Pflicht und habe ich es nicht so häufig auf Vorrat, kommt ein Hinweiszettel in das Hängeregister, das auf das jeweilige Material hinweist. Das muss ich mal fotografieren.
      (Wahl)pflichtangebote für alle Kinder hängen als Hinweis oder im Original in einem Hängeteil neben der Tafel. (http://www.timetex.de/Unterrichtshilfen/Haenge-Orga-Taschen-A4--6-Einstecktaschen-Querformat--mit-Haken.html).

      Es gibt für alle Kinder nur eine Abgabekiste. Ich nehme im Laufe der Woche das Material heraus und kontrolliere und sortiere es.
      Freitag in der letzten Stunde heften wir die AB ab. In kleinen Heften usw. markiere ich die Pflichtseiten für die nächste Woche und dann gehen die Hefte wieder zurück in das Hängeregister. Anderes Material wird dann ebenso einsortiert.
      Gruß Frau Lienchen

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  3. Danke für deinen Post. Ich unterrichte momentan Mathe in einer 1. Klasse und habe dort das individuelle Lernen eingeführt. Wie gehst du mit Hausaufgaben um? Machen die Kinder dort weiter, wo sie im Unterricht begonnen haben? Bekommen sie etwas ganz anderes als Hausaufgabe? Meine Kinder arbeiten mit einem Arbeitsplan und die meisten bekommen es gut hin, sich mit der Hausaufgabenmenge gut einzuschätzen. Manche Kinder wollen sogar gerne mehr machen. EInige schaffen das noch nicht. Vielleicht finde ich durch deine Methode eine Lösung..
    Viele Grüße
    Yvi

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    1. Hallo Yvi,
      Hausaufgaben gibt es bei mir entweder zum derzeitigen Thema, das für alle gleich ist (Geometrie, Wiederholung Arithmetik....) - derzeit Mathe Klasse 2. Das klappt sehr gut. Grundsätzlich muss ich nur an 3 Tagen in der Woche Hausaufgaben aufgeben. Freitags gibt es keine HA und mittwochs habe ich kein Mathe. Für 3 Tage / Woche findet sich immer was ;)

      Ich habe auch schon überlegt und es in Klasse 1 auch schon so gemacht, dass die Kinder am Plan weitergearbeitet haben. Dazu bin ich gegen Ende der STunde herumgegangen und habe mit einem kleinen Hausstempel die HA festgelegt. Hat auch super geklappt - vll. probier ich es auch in Klasse 2 mal wieder aus.

      Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
      Liebe Grüße!

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  4. Deine idee gefällt mir gut, aber das kostet ja sehr viel Zeit, jedem Einzelnen seine Mappe zu packen. Lohnt sich denn der Aufwand im Vergleich zu einem individuellen Plan, den du den Kindern vorgibst?
    Viele Grüße Brigitte

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    1. Hallo Brigitte,
      ich finde, dass das Füllen nicht lang dauert. Ich kann so problemlos auch schon unter der Woche Aufgaben für die nächste Woche in Heften markieren und muss dann nur noch die Hefte ein"tüten". Die Schüler gucken dann nur noch, was ich markiert habe.
      Für mich ist es so einfacher, als individuelle Pläne zu machen.
      Ich kann so auch problemlos nochmal nachladen oder spontan etwas verändern, wenn ich merke, dass es nicht klappt.
      Liebe Grüße!

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  5. Dein Konzept finde ich sehr interessant. Ich habe das schon einmal ähnlich gemacht, da waren in den Hängeregistern allerdings nur Arbeitsblätter. Es waren auch Hängeregister, die so waren, wie Schnellhefter. Deine sind oben offen, oder?
    Im Moment tue ich mich mit Freiarbeit ein bisschen schwer. In meiner Klasse habe ich das Gefühl, dass viele Kinder sich nicht die richtigen Sachen aussuchen würden. Sie können sich sehr schwer selbst einschätzen - das dauert ja auch bis Erstklässler das lernen. Deshalb habe ich mich bisher von Freiarbeit fern gehalten. Ich sehe aber auch, dass es notwendig ist, dass die Kinder bald freier arbeiten. Daher finde ich deine Idee gut. Dadurch, dass ich die Mappen fülle, kann ich entscheiden, was die Kinder machen. Wie lange brauchst du denn freitags bis die Mappen gefüllt sind? Was machst du, wenn die Kinder die Sachen nicht fertig bekommen? Sowohl bei den Kindern, die knapp nicht fertig geworden sind, als auch bei den Kindern, die total getrödelt haben. Was passiert mit den Zetteln, die du kontrolliert hast? Wo sortierst du die nach Namen, wie bekommen die Kinder die zurück? Wie viele Stunden arbeiten die Kinder an der Freiarbeit?
    Du siehst, mir stellen sich jede Menge Fragen. Daher würde es mich sehr freuen, wenn du hierzu noch etwas ausführlicher schreiben könntest. Denn im Prinzip kann ich mir das sehr gut vorstellen, die Freiarbeit ähnlich wie du zu gestalten.
    Danke schon einmal!
    Liebe Grüße,
    Birte

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    1. Hallo Birte,
      ja, meine Hängeregister sind oben offen und an den Seiten sind so Laschen, damit nichts herausfällt. Klappt wunderbar.
      Ich versuche eine gesunde Mischung zwischen festgelegten AUfgaben im Hängeregister und der freiwilligen Wahl von sonstigen Aufgaben zu erlangen. Das ist nicht immer einfach.
      Viele Kinder arbeiten lieber am Buchstabenweg weiter, als dass sie andere Aufgaben wählen. Diese muss ich ihnen schmackhaft machen. Momentan sind das vor allem kleine Leseaufgaben, Lesespiele usw.

      Meist es ist so, dass die Schüler problemlos mit ihren Aufgaben fertig werden und die schnellen Kinder mehr, andere, schwierigere Aufgaben bekommen.
      Das Füllen der Mappen dauert nicht lange, ich hab die Zeit noch nicht gemessen, aber es dauert höchstens 30 Minuten, denk ich. Ich werde Freitag mal auf die Uhr schauen.

      Was ich kontrolliert habe und was ok war, packe ich thematisch geordnet in eine Klarsichtfolie. Was nochmal bearbeitet werden muss, erhalten die Schüler zurück. So kann ich schnell feststellen, von wem noch etwas fehlt. Man könnte auch eine Liste pro Woche anlegen. Mach ich aber nicht ;)
      Die Kinder bekommen die Unterlagen meist am Freitag wieder und heften alles ab.

      Die Kinder arbeiten tgl. etwa mind. 30-45 Minuten frei. Je nachdem wie viele Stunden wir haben. Das variiert von Woche zu Woche.

      So ich hoffe, das hat geholfen.
      Liebe Grüße!

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    1. Liebe Kommentatorin, es war keine Absicht, deinen Beitrag zu löschen.
      Du hast gefragt, wo man Hängeregister kaufen kann.
      Es gibt diese sicher im gut sortierten Bürohandel bzw. im Netz. Einfach mal die Suchmaschine befragen. Meine Hängeregistermappen sind oben offen - gut zu befüllen.
      Gruß Frau Lienchen

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  7. Hallo,
    ich bin ganz begeistert von deiner Idee muss ich unbedingt sagen! Ich hatte bisher großes Chaos damit und kann mir sehr gut vorstellen, dass ich mit diesem System Ordnung und mehr Ruhe in die Freiarbeit bringen könnte. Ich wollte dich fragen, wie du das mit den differenzierten ABs machst. Ich gehe davon aus, dass alle Kids in ihrem Arbeitsheft die gleichen Seiten erledigen sollen, damit das angeschaffte Material auch wirklich vollständig gefüllt ist. Ich arbeite mit Flex und Flora 1 bzw. Flex und Flo in Mathe.. die Hefte sind an sich schon differenziert aufgebaut-trotzdem lasse ich alle Kinder alles in dem Heft zu dem Buchstaben bzw Zahl bearbeiten. Doch die zusätzlichen ABs suche ich immer ewig und weiß manchmal nicht wem ih was gebe-bei den starken kids ist es mir oft klar,- z.B. dass sie zu einem Buchstaben bspw. eine Geschichte schreiben sollen oder sowas .. aber bei den schwachen ist es mir dann oft zu einfach wenn sie nur den Buchstaben erneut in Felder abschreiben sollen oder kleine Wörter sich zu dem Wort überlegen und nach Gehör mit ihrer Anlauttabelke schreiben sollen. Deshalb hatte ich bisher die Dinge welche ich gefunden habe für alle als Zusatzaufgaben oder Hausis abgeboten. Wie gesagt es ist nicht das was ich mir unter differenziertem Lernen vorstelle und bin deshalb etwas gefrustet. Nun weiß ich zwar dass ich auch die Pflichtaufgaben in Hängeregister jedem Kind sortieren kann und die Ablagebox ist auch mega genial damit keine lange Schlange am Lehrertisch entsteht :) ! Aber die differenziert sind deine Blätter? Suchst du nach schwach, mittel, stark - also drei verschiedene Aufgabentypen-ABs raus und sortierst diese dann in die Register? So stell ich mir das gerade vor. Oder hast du für jedes Kind ein anderes AB .. was ich mir einfach nicht vorstellen kann. Was ist wenn die schwachen aber die ABs der starken auch erledigen wollen bzw könnten? Oder auch umgekehrt? Dass die starken das für sie rausgesuchte AB doch nicht bewältigen können? Außerdem habe ich Angst die Kinder zu arg in Schubladen zu stecken .. falls sie doch mal mehr oder weniger machen wollen .. was dann? Oder hast du alle ABs in Ablagefächern erneut ausliegen, so dass die starken auch die ABs der schwachen nehmen können als ZA und die schwachen auch die ABs der starken? Wie hast du das Angebot mit den ZA gelöst? Oder gibt es da komplett andere Aufgaben die dann jeder machen kann bzw die dann auch nach schwach-mittel-stark sortiert sind? Die ABs die nicht geachafft wurden hast du gemeint .. kommt bei dir nicht vor-falls dann aber doch mal? Müssen die Kids die ABs dann zur nächsten Woche nachholen oder nimmst du die ABs dann einfach weg und diese Kids haben dann nicht die gleiche Menge an ABs geschafft wie die anderen Kids welche auf der gleichen Stufe arbeiten? !
    Du hast außerdem geschrieben, dass du die ABs wenn du sie kontrolliert hast in Folien tust und weißt von wem noch was fehlt .. wenn aber nicht alle die gleichen ABs haben .. wie hast du dann den Überblick? Ich stell mir das schwierig vor. Lässt du dann auch in den Heften Hausis erledigen oder gibst du da nochmal andere und für alle vom Niveau her gleiche, deponierte ABs von deinem Lehrertisch mit heim? Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir hierauf antwortest und etwas Klarheit ins Dunkel bringen würdest :)
    Liebe Grüße
    Teresa

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    1. Hallo Teresa,
      ich habe deinen Beitrag gelesen, schaffe es aber heute und morgen nicht zu antworten. Ich nehme mir aber dafür Zeit und melde mich.
      Liebe Grüße - Frau Lienchen

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